Aufbruch ist der dritte Band des Zyklus Wege zum Leben
Den gedankliche Zusammenhang skizziere ich anhand der Themen der einzelnen Kapitel dieses Bandes
· Das verkümmerte Leben: das sprachlose Selbst, die verlorene Heimat, die verkümmerte Kreativität können wir nur wieder finden, wenn wir uns auf den Weg machen und auf die Suche begeben.
· Scheint der Weg allein zu schwierig, gibt es Begleiter, die aus verschiedenen Ansätzen und Richtungen her Unterstützung auf diesem Weg anbieten können. Je nach Praxis können sie solch einen Weg jedoch auch blockieren. Sie bieten dann Synthesen auf einer Oberflächenebene an, die der Beruhigung der Symptome statt der Veränderung dienen (Band 1). Wie weit dies geschieht, hängt auch von der Bereitschaft der Menschen ab, auf die sie treffen.
· Begibt sich jemand auf diesen Weg, so sind die darin liegenden Befreiungspotentiale und die Befriedigungen meist stärker als die zu bewältigenden Ängste. Sie treiben den Prozess voran. “Tao ist der Weg, den man nicht mehr verlassen kann”, heißt es in der östlichen Philosophie. Dieser Weg gestaltet sich je nach Ausgangslage und Erlebniswelt unterschiedlich (Band 3: II).
· Die Entfremdung lässt sich nur aufheben im Kontakt, im Kontakt zu anderen Menschen, zu den beseelten Kräften der Natur und zur eigenen leiblichen Natur.
Darin finden wir uns wieder, können die Lebensenergien und die sexuellen Energien aus ihren Blockierungen befreien und die Fähigkeit zur Liebe und zur schöpferischen Gestaltung dieser Welt zurückgewinnen. Sie können dann dem anderen Geschlecht statt aus der eigenen Bedürftigkeit aus der inneren Fülle heraus begegnen, die statt der identifikatorischen Verschmelzung die Vereinigung der Gegensätze ermöglicht (Band 3: II.1).
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