Die Konsequenzen sind unübersehbar
Eine Liebeserklärung
ist wie eine Eröffnung beim Schach:
Die Konsequenzen sind unübersehbar.
Hans Söhnker
Der Fernkurs Liebe beginnt am Dienstag, 7. November
Informationen zu Kosten und Bedingungen finden Sie hier
Eine Liebeserklärung
ist wie eine Eröffnung beim Schach:
Die Konsequenzen sind unübersehbar.
Hans Söhnker
Der Fernkurs Liebe beginnt am Dienstag, 7. November
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Experteninterview mit Dr. Ulla Sebastian zum Thema “Zoff um Zaster”, WDR Daheim und Unterwegs vom 17.Oktober 2006
Ich begrüße Frau Dr. Ulla Sebastian, Sie haben zum Thema ein Buch geschrieben: “Geld oder die Kunst, aus dem Vollen zu schöpfen”.
80% der Streitigkeiten einer Partnerschaft kreisen nicht um das Thema Liebe - sondern um die leidigen Finanzen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter 1200 Befragten.
Warum gibt’s so oft Streit ums Geld?
Geld steht für die Befriedigung vitaler Bedürfnisse. Bei Streit geht es daher vor allem um drei Bereiche
Fall 1: Das Geld ist knapp, die Schulden drücken, die Geldsorgen wachsen einem über den Kopf und die Menschen reagieren mit existentiellen Ängsten. Wenn es im eigenen Empfinden um das Überleben geht, reagiert unser Stammhirn als Teil unseres instinkthaften animalischen Erbes, und das Stammhirn denkt: wie komme ich am besten durch? Es gibt also einen Verteilungskampf
Fall 2 hat mit Macht zu tun. Derjenige, der das Geld nach Hause bringt, beansprucht für sich oft ein größeres Recht, über die Art der Ausgaben zu bestimmen als meist diejenige, die es zuhause verwaltet. Und wer lässt sich schon gerne von einem anderen sagen, welche Bedürfnisse in Ordnung sind und welche nicht. Es gibt also einen Machtkampf
Fall 3 hat damit zu tun, dass auf Geld Beziehungskonflikte verschoben werden, die mit Geld gar nichts zu tun haben, also unbefriedigte Bedürfnisse nach Kontakt, Zeit, Zärtlichkeit oder Wertschätzung, um nur einige zu nennen.
Der Anlass, rein oberflächlich betrachtet, sind vor allem unterschiedliche Ansichten von falschen und/oder überflüssigen Geldausgaben.
Zu den Hintergründen, die ich eben schon genannt habe, spielen hier noch zwei weitere wichtige Faktoren eine Rolle, einmal männlich/weibliche Prägungen und Vorlieben, zum anderen die inneren Landkarten, die jeder zum thema Geld in sich trägt, also Werte, Einstellungen, Gefühle und Verhaltensweisen zu Geld.
Männer lieben halt mehr technisches Gerät und Frauen Kleidung und Kosmetik. Und in der Regel findet der Mann ein zehntes Paar Schuhe ebenso unsinnig wie sie die Ausgaben für den Schnickschnack für den Computer oder die Videothek. Darüber zu streiten ist jedoch unsinnig, weil dahinter grundlegende biologische Prägungen stehen, die nicht über eine Diskussion verändert werden kann
Die Diskussion, die dazu notwendig ist, ist der finanzielle Freiraum, den jeder dem anderen aufgrund der gemeinsamen finanziellen lage und der persönlichen toleranz zugestehen kann und will.
Der zweite wichtige Aspekt sind die inneren Landkarten, die jeder aus der ursprüngliche Familie in die Partnerschaft mit einbringt. Wenn der eine das geizig nennt, was für den anderen sparsames Verhalten ist und umgekehrt der sparsame das großzügige Verhalten des anderen als Verschwendung empfindet, ist der Konflikt angelegt.
Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren wollen, schauen Sie in das Buch Geld hinein
Es leitet Sie mit vielen Übungen und Beispielen durch das gesellschaftliche und persönliche Labyrinth der Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu Geld.
Hier finden Sie mehr Infos, Inhaltsübersicht und eine Leseprobe
Das verkümmerte Leben
oder Erlebniswelt und Krankheit
Band 2 des Zyklus Wege zum Leben
Krankheiten entstehen im Schnittpunkt soziokultureller wie leibseelischer Faktoren. Sie sind ebenso Ausdruck historisch bedingter Lebensbedingungen (Band 1: III.3) wie Hinweis auf die Notwendigkeit, die eigenen Lebensmuster zu überprüfen. Sie fordern uns auf, uns mit gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen Ängsten auseinander zusetzen und die Frage nach den eigenen Sinnbezügen zu stellen. Diese Fragen stellen sich je nach Lebensgeschichte anders, doch ist oft die Art des Leidens, die Art der Krankheit schon ein Hinweis auf die “vergessenen” Fragen.
So sind die Biopathien, die Lebensleiden wie Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Alkoholismus usw. Ausdruck gesellschaftlicher Entfremdung wie dem individuell erfahrenen Verlust des eigenen inneren Zentrums, des ‘wahren” Selbst (Band 2: I).
Diesen Verlust können Sie erfahren als den Verlust der Heimat, des symbiotischen Paradieses der frühen Mutter-Kind-Beziehung, das Sie leer und depressiv zurücklässt.
Sie können versuchen, diese Leere mit Alkohol oder Medikamenten zu betäuben oder Ihr Denkvermögen in Migräneanfällen ausschalten, weil Ihnen nur zwei Lösungen möglich scheinen: Resignativer Rückzug oder eine Pseudo-Unabhängigkeit als Abwehr der Sehnsucht nach dem verloren gegangenen Paradies.
Kulturell werden Frauen für das Paradies und die Austreibung daraus verantwortlich gemacht. In ihrer Selbstbeschränkung auf die asexuelle Rolle als Mütter und Töchter tragen sie zur Mystifizierung bei (Band 2: II).
Im Zuge der Entwicklung der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaftsordnung wird das mütterliche Frauenleitbild ergänzt um den Aspekt der Reinheit der christlichen Jungfrau Maria, die ihren Platz im Himmel vertauscht mit der sittlichen Ehefrau und Mutter. Sie ist einerseits die Herrscherin des Hauses, andererseits dem Manne untertan. Von ihr lernen die Söhne, ihre sexuellen Liebesbedürfnisse umzuformen in Leistung, Askese und Pflichterfüllung.
Der Herr des Hauses, der sich der Autorität des Staates beugt, repräsentiert diese Autorität in der Familie. Er setzt sie heute zum Teil mit Gewalt durch, wenn seine Besitzrechte an der Frau gefährdet sind. Seinem Pflichtgefühl, der Askese und der Leistung fällt die Kreativität und die Spontaneität zum Opfer. In den extremeren Formen zahlt er dafür mit Zwangshandlungen oder im Zwangscharakter (Band 2: III).
Die patriarchalen Strukturen, die die männlichen und weiblichen Lebenszusammenhänge durchziehen, definieren Mann und Frau als zwei Sorten Mensch. Sie agieren ihre Enttäuschung aneinander, den Hass über die versagte Liebe im Kampf der Geschlechter aus.
Sie nutzen die sexuelle Begegnung zur aggressiven Bestrafung und Abwertung, Lächerlichmachen und Diskriminierung des anderen Geschlechts und damit zugleich des eigene Geschlechts. Sie wollen Vater und Mutter dadurch überwinden, dass sie mehr Mann und mehr Frau sind als diese (Band 2: IV).
Das verkümmerte Leben: das sprachlose Selbst, die verlorene Heimat, die verkümmerte Kreativität können wir nur wieder finden, wenn wir uns auf den Weg machen und auf die Suche begeben (Band 3).
Für eine Einführung in das Verständnis der Zusammenhänge von Erlebniswelt, Krankheit und Heilung und einen Überblick über das Themenspektrum aller drei Bände können Sie ein kostenloses Ebuch hier herunterladen
Klicken Sie hier für das Inhaltsverzeichnis und einen Überblick über Inhalt und Struktur des 2. Bandes
Preis für Band 2: Euro 24,00
Preis für alle drei Bände: Euro 44,00
Klicken Sie hier für die Ebuch-Bestellung
Ich wünsche Ihnen eine fruchtbare und inspirierende Lektüre
Ulla Sebastian
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