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29 Feb 2008

Über die Ehe

Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 10:13 am

Der Psychiater Gordon Livingston schreibt in seinem faszinierenden Buch: Zu früh alt und zu spät weise?, Integral 2004 über die Ehe:

Ehen, mit denen ich es zu tun bekomme, hängen am Tropf. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie zu Machtkämpfen entartet sind; die meisten scheinen es sogar von Anfang an gewesen zu sein. Die Dinge, um die vordergründig gekämpft wird, sind bekannt: Geld, Kinder, Sex. Meist aber liegen die Ursachen tiefer: nämlich in mangelnder Selbstachtung und enttäuschten Erwartungen. Unsere Partnersuche dreht sich um das Gefühl des Verliebtseins, das ersehnte Paradies auf Erden (oder die Verblendung zu zweit), um das sich fast alle der von uns so reichlich konsumierten Geschichten über das Glück ranken. Wenn zwei sich finden, dann aufgrund einer brisanten Mischung aus sexueller Attraktivität und einer Art »aufgeklärtem« Eigeninteresse, das den jeweils anderen nach einem Eigenschaften- und Leistungskatalog taxiert: Ausbildung, zu erwartendes Einkommen, gemeinsame Interessen, Vertrauenswürdigkeit und Lebensphilosophie. Aus Einstufungen dieser Art ergeben sich natürlich bestimmte Erwartungen, und was einer Beziehung auf Dauer den Garaus macht, ist die Nichterfüllung solcher Erwartungen.

Ein packendes Buch mit Antworten zu Fragen, die Sie schon immer über sich selbst wissen wollten, aber nie zu fragen wagten: hier erfahren Sie es, klipp und klar auf den Punkt gebracht. Mit tiefen und schonungslosen Einblicken in die menschliche Natur. Verblüffend, humorvoll, optimistisch - und immer im Klartext gesprochen. Sie finden es hier in meinem Shop

25 Feb 2008

Die Freude kultivieren

Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 10:24 am

Fragen Sie sich, warum Ihnen immer wieder dieses und jenes passiert? Warum sich trotz aller Anstrengungen, aller Änderungsversuche, der ganzen Arbeit auf der körperlichen, emotionalen oder mentalen Ebene in Ihrem Leben so wenig zu verändern scheint?

Dann geht es Ihnen so wie mir viele Jahre lang, die ich damit verbracht habe herauszufinden, wie und wo ich den Knopf des Leidens abstellen kann.

Ich habe alles durchforstet, was es im Bereich der Psychotherapie, Körpertherapie, der Humanistischen Psychologie, der transpersonalen Psychologie und östlicher Lehren und Weisheiten gab.

Das Ergebnis dieser jahrzehntelangen Suche finden Sie in meinem Ebuch Prinzip Lebensfreude

Ich erkannte auf den vielen Schlingwegen durch das Labyrinth der menschlichen Natur, dass ohne eine Veränderung der zugrunde liegenden energetischen Muster körperliche Symptome, bedrückende Gefühle und negative überzeugungen ihre alte Kraft behalten.

Erst wenn die Resonanz damit aufgelöst wird, entschwinden die alten Muster und Ihre bisherige Arbeit integriert sich auf einer höheren Stufe der Kohärenz.

Kohärenz bezeichnet das Maß an Geordnetheit in Ihrem Organismus. Ein hohes Maß erfahren Sie als Gesundheit, Wohlbefinden und Erfüllung, ein niedriges Maß als Chaos, Desorientierung und Krankheit.

Ich habe die Prinzipien und Schritte, über die wir die Resonanz mit lebenseinschränkenden Strategien auflösen und ein höheres Maß an Kohärenz, Gesundheit und Erfüllung in unser Leben bringen können, in meinem Buch: Prinzip Lebensfreude ausführlich dargelegt.

Dabei nutze ich moderne Erkenntnisse der Quantenphysik und Gehirnforschung und altes östliches Wissen, die ich Ihnen in anschaulicher Sprache und anhand vieler Beispiele aus meinem eigenen Leben und der Arbeit mit Tausenden von Klienten aus aller Welt näher bringe.

Das Buch hilft Ihnen, die Motive für das Leiden besser zu verstehen.

Das Buch Prinzp Lebensfreude stellt Ihnen handfeste übungen und Anleitungen zur Verfügung, die Sie auf allen Ebenen (körperlich, emotional und mental) unterstützen.

Sie lernen

  • in Ihrem natürlichen Rhythmus zu atmen und zu pulsieren und darüber Ihr Energieniveau aufzubauen
  • sich mit Ihrem Höheren Selbst zu verbinden
  • Blockierungen zu erkennen und aufzulösen, die Sie an der Erfüllung Ihrer Lebensziele hindern
  • die Vergangenheit loszulassen und im Hier und Jetzt zu leben
  • die Opferhaltung abzulegen
  • Ihre Lebensaufgabe zu erkennen und umzusetzen
  • die tiefere Bedeutung schmerzhafter Lebenserfahrungen zu erkennen und sie zum Aufbau ihrer inneren Stärke zu nutzen
  • sich nicht länger selber zu verletzen
  • Ihr Bewusstsein und ihre soziale Kompetenz zu erweitern
  • klare Grenzen zu Ihrem Schutz zu setzen
  • schmerzhafte Kindheitserfahrungen loszulassen
  • Ihre Grenzen zu erkennen und zu erweitern
  • Ihre physische Gesundheit und Ihr Energieniveau zu verbessern
  • Spannungen abzubauen und tief zu entspannen
  • Ihr eigenes Spiel und das anderer zu durchschauen
  • die Weisheit Ihres inneren Führers für Entscheidungen zu wesentlichen Lebensfragen abzurufen
  • richtige Entscheidungen zu treffen, die die Ressourcen in Ihr Leben bringen, die Sie für die Umsetzung Ihrer Ziele brauchen
  • wie Sie die inneren Monster (Furcht, Zorn, entsetzen, der innerer Kritiker) in Bündnispartner umwandeln

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24 Feb 2008

Einen Menschen glücklich machen

Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 9:09 am

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst,
dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu
sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

Epikur, griechischer Philosoph

22 Feb 2008

Selbstmanagementkurs zu gesunden Beziehungen

Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 8:47 am

Der Kurs bietet Ihnen Informationen, Anleitungen und Tipps zu folgenden Themen

  • Der Unterschied zwischen Lust und Frust in Beziehungen
  • Der Unterschied zwischen koabhängigen und gesunden Beziehungsfertigkeiten
  • Ihre Stärken und Schwächen in Beziehungen
  • Wie sie koabhängige Strukturen überwinden und gesunde Beziehungsmuster entwickeln können
  • Der Kurs ist kostenlos und verpflichtet Sie zu gar nichts.

    Hier können Sie sich anmelden.

    17 Feb 2008

    Reichtum

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 9:07 am

    Reich ist man nicht durch das,
    was man besitzt,
    sondern mehr noch durch das,
    was man mit Würde zu entbehren weiß.

    Epikur, griechischer Philosoph

    15 Feb 2008

    Leiblichkeit, Sexualität und Weiblichkeit

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 8:51 am

    In meinem Ebuch: Leiblichkeit, Sexualität und Weiblichkeit, die heimliche Gleichung untersuche ich, welche kulturellen und individuellen Strategien Frauen und Männer entwickelt haben, um die Bedrohung zu bannen, die von der “verschlingenden” Mutter und dem “unmäßigen” Leiblichen ausgehen.

    An drei Beispielen: Magersucht, Gewalt gegen Frauen und AIDS zeige ich auf, zu welchen Extremen die ‘heimliche’ Gleichung führen kann. Diese Beispiele sind heute so aktuell wie in den Achtziger Jahren, als ich das Buch schrieb.

    Und auch die damals aufgezeigten Lösungen der “Entheimlichung” der Gleichung haben leider an Aktualität nichts verloren. Die Mühlen der Veränderung mahlen langsam.

    Eine Inhaltsübersicht finden Sie hier

    13 Feb 2008

    Fachbuch zum Thema Psychoanalytische Theorie und Bioenergetische Analyse

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 8:53 am

    Zur Abwechslung ein Fachbuch?

    Wenn Sie in diesem Bereich arbeiten, lohnt es sich, einmal hier hineinzuschauen. Sie finden einen historisch-systematischen Überblick über die Psychoanalyse und ihre Anwendung für Körperpsychotherapie.

    Genauere Informationen zum Inhalt und das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier

    Sie können das Buch als Ebuch hier und oder noch einige Restexemplare als paperback hier bestellen

    10 Feb 2008

    Geld macht nicht glücklich

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 8:58 am

    Geld macht nicht glücklich.
    Aber wenn man unglücklich ist,
    ist es schöner,
    in einem Taxi zu weinen
    als in einer Straßenbahn.

    Marcel Reich-Ranicki

    07 Feb 2008

    Auf der Suche nach Lebensfülle

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 9:31 am

    Wenn das Leben langweilig und trostlos scheint oder durch Leid und Krankheit schwer, können wir die Lebendigkeit nur wieder finden, wenn wir uns auf den Weg machen und auf die Suche begeben.

    Scheint der Weg allein zu schwierig, gibt es Begleiter, die aus verschiedenen Ansätzen und Richtungen her Unterstützung auf diesem Weg anbieten können. Je nach Praxis können sie solch einen Weg jedoch auch blockieren. Sie bieten dann Synthesen auf einer Oberflächenebene an, die der Beruhigung der Symptome statt der Veränderung dienen . Wie weit dies geschieht, hängt auch von der Bereitschaft der Menschen ab, auf die sie treffen.

    Begibt sich jemand auf diesen Weg, so sind die darin liegenden Befreiungspotentiale und die Befriedigungen meist stärker als die zu bewältigenden Ängste. Sie treiben den Prozess voran. “Tao ist der Weg, den man nicht mehr verlassen kann”, heißt es in der östlichen Philosophie. Dieser Weg gestaltet sich je nach Ausgangslage und Erlebniswelt unterschiedlich.

    Die Entfremdung lässt sich nur aufheben im Kontakt, im Kontakt zu anderen Menschen, zu den beseelten Kräften der Natur und zur eigenen leiblichen Natur.

    Darin finden wir uns wieder, können die Lebensenergien und die sexuellen Energien aus ihren Blockierungen befreien und die Fähigkeit zur Liebe und zur schöpferischen Gestaltung dieser Welt zurückgewinnen. Sie können dann dem anderen Geschlecht statt aus der eigenen Bedürftigkeit aus der inneren Fülle heraus begegnen, die statt der identifikatorischen Verschmelzung die Vereinigung der Gegensätze ermöglicht.

    Individuell wie kulturell bedeutet dies die Erkenntnis, dass wir in das verloren gegangene Paradies nicht zurückkehren können, sondern es auf einer neuen Ebene gewinnen müssen. Dazu müssen wir erwachsen werden, uns unsere Bedürfnisse nach Geborgenheit, Versorgung und Heimat zugestehen und erfüllen.

    Besonders für Frauen bedeutet dies die Überwindung des asexuellen Leitbildes von Mutter und Tochter, um zu einem autonomen, sich selbst verwirklichenden und sexuell erfüllten Leben zu finden.

    Für Männer bedeutet es das Risiko, sich dem Labyrinth der Gefühle zu stellen, die eigene männliche Natur zu entdecken und daraus die schöpferischen Kräfte zurückzugewinnen, die dem Menschen eigen sind statt den ‘Schwanz’ einzuziehen und sich den Frauen dienend zu unterwerfen, um sie an ihren Selbstverwirklichungs-bestrebungen zu hindern.

    Wenn wir beginnen, uns selbst zu heilen, entsteht aus diesem Prozess das Bedürfnis nach einem einfacheren Lebensstil, nach sozialen Kontakten und politischem Engagement .

    Dieser Weg ist in den letzten zwei Jahrzehnten von unterschiedlichen Bewegungen, Gruppen und Individuen gesucht und gefunden worden, Bewegungen, die ihre Gemeinsamkeit in der Entfaltung eines weiter entwickelten Bildes vom Menschen entdecken.

    Sie ermöglichen kulturell andere Lösungen als die individuelle Reise nach innen, die Entwicklung von schöpferischen Potentialen auch in neuen Formen des Zusammenlebens.

    Sie stellen den Menschen als bewusstes Wesen in den Mittelpunkt ihrer Forschungs- und Bildungstätigkeit. Sie signalisieren die Wende von der Ich-Bezogenheit, die Fixierung auf die persönliche Geschichte hin zu Problemen, die andere Menschen, die Menschheit, die Natur und den Planeten betreffen.

    Zwei solcher Gemeinschaften, die Bauhütte in Schwand, Deutschland und Findhorn, Schottland werden vorgestellt.

    Sie legen das Bild eines Menschen nahe, der nicht das Objekt seiner Bedingungen ist, ausgeliefert einer Umwelt, die ihm feindlich gegenübersteht und einer inneren Natur, die ihm verschlossen bleibt, sondern einen Menschen, der in der Verbindung mit der Natur seine äußere und innere Natur bewusst gestaltet und formt

    Für eine Einführung in das Verständnis der Zusammenhänge von Erlebniswelt, Krankheit und Heilung und einen Überblick über das Themenspektrum aller drei Bände können Sie ein kostenloses Ebuch hier herunterladen.

    Klicken Sie hier für das Inhaltsverzeichnis und einen Überblick über Inhalt und Struktur des 3. Bandes, den ich Ihnen oben vorgestellt habe

    Preis für Band 3: Euro 18,00
    Preis für alle drei Bände: Euro 44,00

    Klicken Sie hier für die Ebuch-Bestellung

    Ich wünsche Ihnen eine fruchtbare und inspirierende Lektüre
    Ulla Sebastian

    06 Feb 2008

    Die Untreue

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 10:04 am

    Der Psychiater Gordon Livingston schreibt in seinem inspirierenden Buch: Zu früh alt und zu spät weise? über die Untreue:

    Kein Aspekt der Unzufriedenheit mit unserem Leben ist weiter verbreitet als der Glaube, wir hätten in der Jugend mit der Wahl unseres Partners einen Feh-ler begangen. Die so entfachten Fantasien führen gern zu der Überzeugung, da draußen gebe es irgendwo den einen Menschen, der uns mit seiner Liebe erlösen könnte. Untreue, das Kennzeichen unglücklicher Ehen, beruht zum größten Teil auf dieser Illusion.

    … Aber was suchen die Leute außerhalb ihrer Ehe?

    Neben der Abwechslung vor allem etwas, das ihrer wachsenden Beunruhigung entgegenwirkt. In gewisser Weise ist alles Streben nach Lustgewinn eine Reaktion auf unsere Angst vor dem Tod. Mit den Jahren merken wir immer deutlicher, dass unser Wunsch nach Jugend und Unsterblichkeit nicht erfüllt wird. Was bleibt, ist die mögliche Suche nach Erfahrungen, die uns bestätigen, dass wir immer noch attraktiv sind. Und was könnte dazu besser geeignet sein als außerehelicher Sex?

    Wenn Sie bereit sind, sich mit seinen 30 unbequemen Wahrheiten zu konfrontieren, um aus dem Leben klug zu werden, schauen Sie in dieses packende Buch hinein, das uns tiefe und schonungslose Einblicke in die menschliche Natur eröffnet. Sie finden es hier in meinem Shop

    05 Feb 2008

    Krankheit aus Ausdruck des verkümmerten Lebens

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 9:29 am

    Krankheiten entstehen im Schnittpunkt soziokultureller wie leibseelischer Faktoren. Sie sind ebenso Ausdruck historisch bedingter Lebensbedingungen wie Hinweis auf die Notwendigkeit, die eigenen Lebensmuster zu überprüfen. Sie fordern uns auf, uns mit gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen Ängsten auseinander zusetzen und die Frage nach den eigenen Sinnbezügen zu stellen. Diese Fragen stellen sich je nach Lebensgeschichte anders, doch ist oft die Art des Leidens, die Art der Krankheit schon ein Hinweis auf die “vergessenen” Fragen.

    So sind die Biopathien, die Lebensleiden wie Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Alkoholismus usw. Ausdruck gesellschaftlicher Entfremdung wie dem individuell erfahrenen Verlust des eigenen inneren Zentrums, des ‘wahren” Selbst.

    Diesen Verlust können Sie erfahren als den Verlust der Heimat, des symbiotischen Paradieses der frühen Mutter-Kind-Beziehung, das Sie leer und depressiv zurücklässt.

    Sie können versuchen, diese Leere mit Alkohol oder Medikamenten zu betäuben oder Ihr Denkvermögen in Migräneanfällen ausschalten, weil Ihnen nur zwei Lösungen möglich scheinen: Resignativer Rückzug oder eine Pseudo-Unabhängigkeit als Abwehr der Sehnsucht nach dem verloren gegangenen Paradies.

    Kulturell werden Frauen für das Paradies und die Austreibung daraus verantwortlich gemacht. In ihrer Selbstbeschränkung auf die asexuelle Rolle als Mütter und Töchter tragen sie zur Mystifizierung bei.

    Im Zuge der Entwicklung der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaftsordnung wird das mütterliche Frauenleitbild ergänzt um den Aspekt der Reinheit der christlichen Jungfrau Maria, die ihren Platz im Himmel vertauscht mit der sittlichen Ehefrau und Mutter. Sie ist einerseits die Herrscherin des Hauses, andererseits dem Manne untertan. Von ihr lernen die Söhne, ihre sexuellen Liebesbedürfnisse umzuformen in Leistung, Askese und Pflichterfüllung.

    Der Herr des Hauses, der sich der Autorität des Staates beugt, repräsentiert diese Autorität in der Familie. Er setzt sie heute zum Teil mit Gewalt durch, wenn seine Besitzrechte an der Frau gefährdet sind. Seinem Pflichtgefühl, der Askese und der Leistung fällt die Kreativität und die Spontaneität zum Opfer. In den extremeren Formen zahlt er dafür mit Zwangshandlungen oder im Zwangscharakter .

    Die patriarchalen Strukturen, die die männlichen und weiblichen Lebenszusammenhänge durchziehen, definieren Mann und Frau als zwei Sorten Mensch. Sie agieren ihre Enttäuschung aneinander, den Hass über die versagte Liebe im Kampf der Geschlechter aus.

    Sie nutzen die sexuelle Begegnung zur aggressiven Bestrafung und Abwertung, Lächerlichmachen und Diskriminierung des anderen Geschlechts und damit zugleich des eigene Geschlechts. Sie wollen Vater und Mutter dadurch überwinden, dass sie mehr Mann und mehr Frau sind als diese.

    Das verkümmerte Leben: das sprachlose Selbst, die verlorene Heimat, die verkümmerte Kreativität können wir nur wieder finden, wenn wir uns auf den Weg machen und auf die Suche begeben (Band 3 des Zyklus: Wege zum Leben).

    Für eine Einführung in das Verständnis der Zusammenhänge von Erlebniswelt, Krankheit und Heilung und einen Überblick über das Themenspektrum aller drei Bände können Sie ein kostenloses Ebuch hier herunterladen

    Klicken Sie hier für das Inhaltsverzeichnis und einen Überblick über Inhalt und Struktur von Band 2 des Zyklus Wege zum Leben, den ich Ihnen oben vorgestellt habe

    Preis für Band 2: Euro 24,00
    Preis für alle drei Bände: Euro 44,00

    Klicken Sie hier für die Ebuch-Bestellung

    04 Feb 2008

    Wir stellen unsere Wirklichkeit her

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 9:28 am

    Wir wissen aus der Gehirnforschung, dass wir unsere Wirklichkeit herstellen. Dabei durchlaufen wir verschiedene Erkenntnisebenen.

    Die Alltagswelt ist die Welt, der wir zunächst begegnen. Wir werden in sie hineingeboren und halten sie zunächst für die Wirklichkeit.

    Diejenigen, die, meist akademisch geschult, die Täuschungen der Alltagswelt durchschauen, wenden sich der Wissenschaft zu, die sich am kartesianischen Weltbild orientiert. Sie analysiert die Welt aus der sicheren Distanz von außen. Erkenntnisse der Quantenphysik haben dieses Bild ins Schwanken gebracht.

    Der andere Weg der Wirklichkeitserfassung ist der innere Weg, der Weg der Erkenntnis, der bislang den esoterischen Schulen oder dem östlichen Wissen vorbehalten war. Statt die Welt von außen zu betrachten, offenbart sie sich der kontemplativen Betrachtung des Beschauers, der um die Polarität der Erscheinungsformen weiß, für den sich die Innenseite des Menschen und die Außenseite des Lebens entsprechen.

    Unsere Aufgabe heute ist es, die in der abendländischen Wissenschaftsgeschichte entwickelte Fähigkeit des analytischen Denkens, des logischen Durchdringens mit der kontemplativen Sicht der esoterischen und östlichen Betrachtungsweise zu einer neuen Sicht vom Menschen und einem Wissenschaftsverständnis zu verbinden, was ganzheitlich engagiert und zugleich nicht-einmischend (taoistisch) auf Wachstum hin orientiert ist.

    Auf der individuellen Ebene macht uns die alleinige Ausrichtung auf die materielle Bewusstseinsebene, die Ebene der Sinne, abhängig von den physiologischen Grenzen unserer Wahrnehmung. Sie schränkt die Wahrnehmung unserer Umwelt ein und automatisiert sie, so dass wir unempfindlich werden gegenüber dem Vertrauten und in Routine und Gewohnheiten erstarren.

    Die Überbetonung des analytischen Prinzips, des Yang-Prinzips, und damit die Überbetonung der linken Großhirnhemisphäre lässt die Fähigkeit unserer rechten Gehirnhälfte, Zusammenhänge intuitiv, aus einem inneren Erkennen heraus zu erfassen, nicht zur Entfaltung, zumindest nicht zur Geltung kommen.

    Erfahrungen der Kindheit, die sich im Spannungsfeld zwischen biologischer Reifung und sozialer Umwelt bewegen und in der sich die Psyche als vom Körper abgelöste innere Bühne herausschält, prägen unsere individuelle Auffassung von der Wirklichkeit. In unserem Alltagsverständnis halten wir diese leicht für die einzig gültige Wirklichkeit, wenn wir im Verlauf des Lebenszyklus nicht mit Erfahrungen konfrontiert werden, die uns eines Besseren belehren.

    Das was uns eines Besseren belehrt, ist im Durchschnittsalltag der Weg des Leidens. Leiden kann lähmend oder schöpferisch sein, Schicksal oder Weg, je nachdem, wie wir Leiden und Krankheit verstehen.

    Im Leiden, in der Krankheit bricht sich Bahn, was wir ins unbekannte Dunkle des ‘Unbewussten’ oder ‘Vorbewussten’ abschieben. Jung nennt diesen abgeschobenen Teil unseren Schatten, der uns genau mit den Fragen konfrontiert, mit denen wir nichts zu tun haben wollen. Die Sozialpsychologie hat diesen Vorgang als “sich selbst erfüllende Prophezeiung“, die Psychoanalyse als Wiederholungszwang bezeichnet.

    Unter dem Aspekt der Polarität bedeutet dieses Phänomen, dass wir in der Außenwelt solange auf Projektionen unseres eigenen Schattens stoßen, bis die angesprochenen Bereiche in der Begegnung mit anderen und im Herstellen und Erleben von Situationen unserem Bewusstsein zugänglich geworden sind. Unter diesem Aspekt ist unsere Außenwelt nichts anderes als die Projektion unserer Innenwelt, d.h. ich nehme aus der Außenwelt nur das wahr, was für mich selber wichtig ist und ordne diese Ausschnitte meiner Auffassung über die Wirklichkeit zu.

    Krankheiten entstehen im Schnittpunkt soziokultureller wie leibseelischer Faktoren. Sie sind ebenso Ausdruck historisch bedingter Lebensbedingungen wie Hinweis auf die Notwendigkeit, die eigenen Lebensmuster zu überprüfen. Sie fordern uns auf, uns mit gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen Ängsten auseinanderzusetzen und die Frage nach den eigenen Sinnbezügen zu stellen. Diese Fragen stellen sich je nach Lebensgeschichte anders, doch ist oft die Art des Leidens, die Art der Krankheit schon ein Hinweis auf die “vergessenen” Fragen. Mehr dazu finden Sie in Band 2 des Zyklus: Wege zum Leben.

    Für eine Einführung in das Verständnis der Zusammenhänge von Erlebniswelt, Krankheit und Heilung und einen Überblick über das Themenspektrum aller drei Bände können Sie ein kostenloses Ebuch hier herunterladen

    Klicken Sie hier für das Inhaltsverzeichnis und einen Überblick über Inhalt und Struktur des 1. Bandes, den ich Ihnen oben vorgestellt habe

    Preis für Band 1: Euro 18,00
    Preis für alle drei Bände: Euro 44,00

    Klicken Sie hier für die Ebuch-Bestellung

    03 Feb 2008

    Das Paradox des Lebens

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 8:56 am

    Die meisten Leute suchen nach dem,
    was sie nicht besitzen
    und werden durch eben die Dinge geknechtet,
    von denen sie glauben,
    sie würden sie einst zu Herrschern machen.

    Anwar el Sadat (1918-81), ägyptischer Ministerpräsident

    01 Feb 2008

    Das Leben zur rechten Zeit genießen

    Abgelegt unter: — Ulla Sebastian @ 9:02 am

    Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin.

    Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. “Dies kaufte ich als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!”.

    Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben.

    Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: “Bewahre nichts für einen besonderen Anlaß auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlaß.”

    Ich denke immer noch an diese Worte sie haben mein Leben verändert. Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit.

    Ich habe begriffen, daß das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.

    Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen. Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben.

    Sätze, wie z B. “Eines Tages …” oder “An einem dieser Tage” sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden. Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewußt hätte, daß sie morgen nicht mehr sein wird (ein “morgen”, das wir oft zu leicht nehmen).

    Ich glaube, daß sie noch ihre Familie und engen Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, daß sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

    Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüßte, daß meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich “an einem dieser Tage” in Verbindung hätte setzen sollen. Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich “an einem dieser Tage” schreiben wollte. Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe.

    Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte.

    Ich sage mir, daß jeder Tag etwas Besonderes ist. Jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.

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