Der Zellbiologe Bruce Lipton setzt sich in seinem Buch: Intelligente Zellen mit der Kraft unserer Gedanekn und ihren einfluss auf unsere Zellen auseinander. Er überprüft dabei, wann positives Denken uns stärkt oder schwächt. Er schreibt dazu:
Positives Denken allein muss noch überhaupt keine Wirkung auf unser Leben haben! Und wenn Menschen nur so tun, als dächten sie positiv, schwächen sie sich sogar umso mehr, weil sie meinen, nun all ihre Möglichkeiten, etwas in ihrem Leben zuändern, erschöpft zu haben.
Diese Menschen haben nicht verstanden, dass die scheinbar getrennten Abteilungen Bewusstsein und Unterbewusstsein sehr wohl voneinander abhängen. Das Bewusstsein ist kreativ und kann positive Gedanken erzeugen. Das Unterbewusstsein hingegen ist ein Speicher instinktiver und erlernter Verhaltensweisen, die durch entsprechende Reize abgerufen werden. Das Unterbewusstsein funktioniert gewohnheitsmäßig – es reagiert zu unserem Leidwesen auf die gleichen Lebenssignale immer mit dem gleichen Verhalten. Haben Sie sich auch schon unzählige Male über etwas so Banales wie eine offene Zahnpastatube aufgeregt? Als Kind hat man Ihnen beigebracht, die Tube zuzuschrauben. Wenn Sie heute eine offene Tube sehen, löst es in Ihnen automatisch Ärger aus. Das ist eine einfache Stimulus-Reaktion eines im Unterbewusstsein gespeicherten, erlernten Verhaltens.
Die neurologischen Verarbeitungskapazitäten des Unterbewusstseins sind dem Bewusstsein haushoch überlegen. Wenn also die Wünsche des Bewusstseins den Programmen des Unterbewusstseins widersprechen, raten Sie mal, wer da wohl gewinnt? Sie können sich eine positive Affirmation wie dass Sie liebenswert sind oder dass sich Ihr Tumor auflöst tausendfach wiederholen – wenn Ihnen als Kind immer wieder gesagt wurde, dass Sie wertlos oder schwächlich sind, wird Ihr Unterbewusstsein all Ihre Bemühungen untergraben.
Lesen Sie mehr in seinem gut verständlichen Buch Intelligente Zellen. Koha-Verlag 2009. Sie können das Buch über meinen Onlineshop hier bestellen.
