Die Erfahrung der mütterlichen Eigenständigkeit, die sich dem eigenen Willen entziehen kann, ist eine grundlegende Quelle menschlichen Kummers.
An diesen Kummer rührt die Impulsivität des weiblichen Leibes, wenn er in der sexuellen Begegnung dem eigenen inneren Bewegungsablauf folgt, der sich von seinem unterscheidet.
Die Frau, die sich eher intuitiv dieser Gefahr bewußt ist, paßt sich in der Regel seinem Rhythmus an, um die sexuelle Begegnung für sie nicht zu gefährden. Sie weiß, daß sie viel stärker auf die Quelle der Wunscherfüllung angewiesen ist als er, da ihre Lust in viel höherem Maße von seiner Erektionsfähigkeit abhängt als seine von ihrer vaginalen Reaktionsfähigkeit.
Doch statt dafür entschädigt zu werden, soll sie ihm den Verlust, den beide mit der Ablösung von der frühen Mutter erlitten haben, entgelten. So suggeriert sie die Urharmonie, oft selber überzeugt davon, daß ihre erotisch-sexuellen Bedürfnisse voll in den seinen aufgehen.
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Aber Vorsicht. Dies ist kein Porno, sondern eine wissenschaftliche Abhandlung.
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